14.10.2026 | 1 Bild

53 Megawatt Sonnenstrom aus 2.500 Photovoltaikanlagen am Innsbrucker Netz

Mehr Sonnenstrom für Innsbruck © IKB

Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc , Ing. Lukas Giner MSc, Geschäftsführer der IKB Sonnenstrom GmbH und IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Pühringer freuen sich über den Ausbau der Photovoltaik in Innsbruck. Mittlerweile sind rund 2.500 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 53 Megawatt am Netz.

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Innsbrucks lokale Stromerzeugung wächst: Mitte 2026 waren rund 2.500 Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von rund 53 Megawatt an das Stromnetz angeschlossen.

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Innsbrucks lokale Stromerzeugung wächst: Mitte 2026 waren rund 2.500 Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von rund 53 Megawatt an das Stromnetz angeschlossen. Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) begleitet diese Entwicklung auch mit ihrer Tochterfirma IKB Sonnenstrom GmbH, eigenen Anlagen, der Weiterentwicklung des Stromnetzes und Investitionen in Batteriespeicher.

Auf Innsbrucks Dächern und Fassaden erzeugen Photovoltaikanlagen jährlich mehr als 53 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht rechnerisch dem Jahresverbrauch von rund 22.100 Haushalten – bei einem angenommenen Verbrauch von 2.400 Kilowattstunden pro Haushalt und Jahr. Rund 15 Prozent beträgt der Photovoltaik-Anteil an der Netzeinspeisung gemessen am Gesamtverbrauch.

Gemeinsam wächst die lokale Stromerzeugung
Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc bezeichnet die jüngst stark angekurbelte Stromproduktion als wichtigen Baustein der städtischen Energiewende: „Knapp 600 neue Photovoltaikanlagen seit Anfang 2025 zeigen, was wir gemeinsam erreichen können. Haushalte, die städtischen Unternehmen wie IKB, IIG, die Olympiaworld, die Patscherkofelbahn, die Messe oder auch der Flughafen Innsbruck stärken auf ihren Dächern die lokale Stromerzeugung. Damit bedienen wir auch die gestiegene Stromnachfrage in unserer Stadt – insbesondere durch die zunehmende Elektromobilität.“

Auch die IKB Sonnenstrom GmbH setzt laufend neue Projekte um. Zu den kürzlich fertiggestellten Photovoltaikanlagen zählen unter anderem jene bei der Patscherkofelbahn, dem Europaheim sowie der ÖGK. Ein weiteres Großprojekt ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf der IVB-Remise.

Darüber hinaus werden bestehende Photovoltaikanlagen kontinuierlich um Energiespeicher erweitert, um den erzeugten Solarstrom außerhalb der Produktionszeiten effizient nutzen zu können – auch in Kombination mit Ladeinfrastruktur von E-Fahrzeugen.

Das Stromnetz wächst mit den Anforderungen
Mit der zunehmenden Stromerzeugung aus Photovoltaik steigen die Anforderungen an das Netz: Es muss größere und stärker schwankende Einspeisemengen aufnehmen können. Das IKB-Netz ist in weiten Teilen sehr leistungsfähig. Damit auch künftig weitere Photovoltaikanlagen eingebunden werden können, entwickelt die IKB ihre Netzinfrastruktur laufend weiter.

IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Pühringer erklärt: „Der Ausbau der Photovoltaik geht für uns als Netzbetreiberin über den Anschluss zusätzlicher Anlagen hinaus. Entscheidend ist, Erzeugung, Verbrauch, Stromnetz und Speicher aufeinander abzustimmen. So schaffen wir die Voraussetzungen, um den erzeugten Sonnenstrom möglichst gut zu nutzen – auch dann, wenn Erzeugung und Bedarf zeitlich auseinanderliegen.“

Sonnenstrom auch nach Sonnenuntergang nutzen
Ein wichtiger Baustein dafür sind Batteriespeicher. Sie ermöglichen es, tagsüber erzeugten Sonnenstrom zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt bereitzustellen. Die IKB betreibt seit Dezember 2025 einen Großbatteriespeicher beim Kraftwerk Obere Sill. Eine Erweiterung ist geplant. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, Sonnenstrom verstärkt in den Nachtstunden nutzbar zu machen.

Auch in Haushalten und Unternehmen gewinnen Batteriespeicher an Bedeutung. Sie ermöglichen es, selbst erzeugten Sonnenstrom zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt für das Laden von Elektroautos oder dem Betreiben von Wärmepumpen zu nutzen.

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Kontakt

001 Thomas Pühringer (Vorstand)

Dr. Thomas Pühringer
Vorsitzender des IKB-Vorstandes
T: 0512 502-5300
M: thomas.puehringer@ikb.at


XX_ Gabi Egger (Marketing und PR)
Dr. Gabriele Egger
Leitung Marketing und PR
T: 0512 502-5557
M: gabriele.egger@ikb.at