19.02.2026 | 1 Bild 1 Video

IKB nimmt ersten Großbatteriespeicher Tirols in Betrieb: Mehr Stabilität für Innsbrucks Stromnetz

Eröffnung erster IKB-Großbatteriespeicher © IKB

v.l.n.r.: IKB-Geschäftsbereichsleiter Strom-Erzeugung Herbert Schmid, Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc, IKB-Vorstandsmitglied Ing. Mag. (FH) Christian Nagele, IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Pühringer, IKB-Vorstandsmitglied Dr. Alois Muglach

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Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) hat den ersten Großbatteriespeicher dieser Art in Tirol umgesetzt. Damit stärkt sie die Sicherheit und Stabilität des Innsbrucker Stromnetzes.

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Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) hat den ersten Großbatteriespeicher dieser Art in Tirol umgesetzt. Damit stärkt sie die Sicherheit und Stabilität des Innsbrucker Stromnetzes.

Seit Dezember 2025 ist der Großbatteriespeicher beim Wasserkraftwerk Obere Sill in Betrieb. Seine Aufgabe ist klar und einfach: Er speichert Strom, wenn er gerade nicht gebraucht wird – und gibt ihn wieder ab, wenn er gebraucht wird. Damit gleicht die Anlage Schwankungen zwischen Erzeugung und Verbrauch aus. So bleibt mehr regional erzeugter Strom im Innsbrucker Stromnetz nutzbar, Netzengpässe werden reduziert und die Versorgung stabiler gehalten.

„Unser Energiesystem verändert sich grundlegend. Immer mehr Strom wird dezentral erzeugt, vor allem durch Photovoltaik. Der Großbatteriespeicher hilft uns, diese Schwankungen aktiv auszugleichen und die Stromversorgung in Innsbruck stabil zu halten. Das ist eine gewaltige technische Leistung und ein entscheidender Schritt für eine stabile Energiezukunft unserer Stadt“, erklärt Dr. Thomas Pühringer, Vorstandsvorsitzender der IKB.

Auch Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc betont die Bedeutung des Projekts: „Ich freue mich über die Innovationskraft und den Mut der IKB, dieses zukunftsweisende Projekt zu realisieren. Der Großbatteriespeicher zeigt, dass wir als Stadt konsequent in eine sichere und nachhaltige Infrastruktur investieren.“

Ein Stromnetz im Wandel braucht neue Antworten
Der starke Ausbau dezentraler Erzeugungsanlagen stellt das Stromnetz zunehmend vor Herausforderungen. „Je mehr Photovoltaikanlagen gleichzeitig einspeisen, desto stärker schwanken Angebot und Nachfrage. Ohne zusätzliche Flexibilitätsoptionen würde das Netz instabiler. Der Großbatteriespeicher ist deshalb ein entscheidendes Instrument, um diese Dynamik auszugleichen“, betont Ing. Mag. (FH) Christian Nagele, Vorstandsmitglied der IKB.

Für die IKB ist der Speicher ein logischer Schritt in ihrer Energiestrategie, die traditionell auf Wasserkraft basiert und seit 2013 konsequent durch Photovoltaik ergänzt wird. „Wasserkraft liefert verlässlich Energie. Photovoltaik liefert viel Energie – aber nicht immer dann, wenn sie gebraucht wird. Mit der Kombination aus Wasserkraft, Photovoltaik und Batteriespeicher schaffen wir ein deutlich robusteres System“, erklärt Herbert Schmid, Geschäftsbereichsleiter Strom-Erzeugung.

Mit dem ersten Großbatteriespeicher Tirols übernimmt die IKB eine Vorreiterrolle bei der Integration erneuerbarer Energien in ein urbanes Stromnetz. Das Projekt setzt einen neuen Maßstab für Flexibilität, Versorgungssicherheit und regionale Energieautonomie.

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Kontakt

016 Herbert Schmid (Strom Erzeugung)
DI Herbert Schmid
Geschäftsbereichsleiter Strom-Erzeugung
T: 0512 502-7500
M: herbert.schmid@ikb.at

XX_ Gabi Egger (Marketing und PR)
Dr. Gabriele Egger
Leitung Marketing und PR
T: 0512 502-5557
M: gabriele.egger@ikb.at