02.04.2025 | 4 Bilder

Innsbruck setzt verstärkt auf Sonnenstrom

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Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) und städtische Einrichtungen wie IIG, ISD, Patscherkofel Betriebs GmbH oder die Olympiaworld Innsbruck treiben den Ausbau von Photovoltaik in Innsbruck voran.

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Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) und städtische Einrichtungen wie IIG, ISD, Patscherkofel Betriebs GmbH oder die Olympiaworld Innsbruck treiben den Ausbau von Photovoltaik in Innsbruck voran. Zahlreiche Projekte sind in Umsetzung. Ab sofort bietet die IKB auch wieder ein attraktives PV-Bürgerbeteiligungsmodell an.

Auf Innsbrucks Dächern und Fassaden erzeugen Photovoltaikanlagen bereits mehr als 40 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr – genug, um rund 16.700 Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 2.400 Kilowattstunden zu versorgen. Auch die IKB setzt verstärkt auf Sonnenenergie und betreibt mittlerweile 35 eigene Photovoltaikanlagen und sechs weitere sind momentan in Planung.

Die wachsende Zahl an Anlagen stellt das Stromnetz vor technische Herausforderungen, denn jede neue Einspeisung bedeutet zusätzliche Netzbeanspruchung. Die IKB als Innsbrucks Netzbetreiberin ist darauf gut vorbereitet: Sie investiert und wartet das Innsbrucker Stromnetz laufend und kann neue PV-Anlagen rasch anschließen. Aktuell sind rund 2.000 PV-Anlagen an das IKB-Stromnetz angebunden – bei nur 20 davon konnte die volle Einspeiseleistung erst nach einer Verstärkung des Netzes ermöglicht werden.

Auch ohne eigene Anlage von PV profitieren
Im städtischen Raum hat nicht jede Innsbruckerin bzw. jeder Innsbrucker eine Dachfläche zur Verfügung, um die Photovoltaik-Technologie zu nutzen. Ihnen bietet die IKB nun mit den neuen "Sonnenkraft-Paketen" die Möglichkeit, in IKB-PV-Anlagen zu investieren und selbst davon zu profitieren.

Beim Kraftwerk Untere Sill hat die IKB eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 121,5 Kilowatt-Peak auf dem Mitarbeiterhaus installiert. Zudem wurde an der Fassade des Umspannwerks Ost eine fassadenintegrierte Anlage mit einer Leistung von 209,42 Kilowatt-Peak errichtet. Beide Anlagen produzieren zusammen auf gut 1.300 Quadratmetern PV-Fläche über 270.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr – genug, um etwa 135 Haushalte zu versorgen. An diesen beiden Anlagen können sich interessierte Innsbruckerinnen und Innsbrucker nun dank der „Sonnenkraft-Pakete“ beteiligen.

So funktioniert das "Sonnenkraft-Paket"
Die IKB bietet 500 "Sonnenkraft-Pakete" à 300 Euro an. Interessierte können diese online über www.ikb.at/sonnenkraftpaket erwerben. Mit dem Kauf unterstützen die Kundinnen und Kunden nicht nur den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern profitieren auch finanziell:
  • In den nächsten fünf Jahren erhalten sie jährlich 70 Euro in Form von Stromgutschriften.
  • Insgesamt ergibt das eine Rückzahlung von 350 Euro, was einem Bonus von 5,37 Prozent pro Jahr entspricht.
Gemeinsam in eine nachhaltige Zukunft
Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc zeigt sich erfreut: „Investitionen in Solarenergie sind Investitionen in die Zukunft. Mit den „Sonnenkraft-Paketen“ wird Innsbrucks Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich direkt an nachhaltig produzierter Energie in der Stadt zu beteiligen und gleichzeitig von den Vorteilen zu profitieren.“

IKB-Vorstandsvorsitzender DI Helmuth Müller unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Wir freuen uns sehr, unseren Kundinnen und Kunden erneut ein so attraktives Bürgerbeteiligungsmodell anbieten zu können. Die „Sonnenkraft-Pakete“ verbinden nachhaltige Energieerzeugung mit einem direkten finanziellen Nutzen für die Teilnehmenden. Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen für die gemeinsame Gestaltung einer umweltfreundlichen Energiezukunft zu gewinnen.“

Bereits bewährte Modelle
Bereits in den Jahren 2012, 2013 und 2021 hat die IKB erfolgreich ähnliche Bürgerbeteiligungsprojekte umgesetzt. Jährlich profitieren davon bereits zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Mehr Informationen
Weitere Details zu den "Sonnenkraft-Paketen" finden Sie unter www.ikb.at/sonnenkraftpaket.

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Bilder (4)

IKB-Vorstandsvorsitzender DI Helmuth Müller, Innsbrucks Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc. und IKB-Geschäftsbereichsleiter Strom-Netz DI Roland Tiwald vor der fassadenintegrierten PV des Umspannwerks Ost.
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Photovoltaik-Anlagen in Innsbruck
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Jährliche PV-Erzeugung in Innsbruck
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Photovoltaik-Leistung in Innsbruck
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Kontakt

001 Helmuth Müller (Vorstand)

DI Helmuth Müller
Vorsitzender des IKB-Vorstandes
T: 0512 502-5100
M: helmuth.mueller@ikb.at


XX_ Gabi Egger (Marketing und PR)
Dr. Gabriele Egger
Leitung Marketing und PR
T: 0512 502-5557
M: gabriele.egger@ikb.at