15.09.2026 | 4 Bilder

Siegerprojekt für Architekturwettbewerb Hallenbad & Studentisches Wohnen Höttinger Au steht fest

Zusätzliche Wasserflächen für Schulen, Vereine und Bevölkerung – Fertigstellung für 2029 vorgesehen
Grundriss Erdgeschoss Hallenbad Höttinger Au

Innauer Matt Architekten ZT GmbH (P29, 1. Preis Wettbewerb Hallenbad & Studentisches Wohnen Höttinger Au)

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Ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der Innsbrucker Bäderlandschaft ist erreicht: Der EU-weit offene, anonyme Architekturwettbewerb für die Erweiterung des Hallenbads Höttinger Au und die Errichtung von studentischem Wohnen ist abgeschlossen. Aus 55 Wettbewerbsbeiträgen aus dem In- und Ausland ging das Projekt von Innauer-Matt Architekten ZT GmbH (aus Bezau, Vorarlberg) einstimmig als Sieger hervor. Vorgesehen sind eine zusätzliche Schwimmhalle mit einem weiteren 25-Meter-Becken und einem Lehrschwimmbecken sowie die Sanierung und Modernisierung des bestehenden Hallenbads.

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Ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der Innsbrucker Bäderlandschaft ist erreicht: Der EU-weit offene, anonyme Architekturwettbewerb für die Erweiterung des Hallenbads Höttinger Au und die Errichtung von studentischem Wohnen ist abgeschlossen. Aus 55 Wettbewerbsbeiträgen aus dem In- und Ausland ging das Projekt von Innauer-Matt Architekten ZT GmbH (aus Bezau, Vorarlberg) einstimmig als Sieger hervor. Vorgesehen sind eine zusätzliche Schwimmhalle mit einem weiteren 25-Meter-Becken und einem Lehrschwimmbecken sowie die Sanierung und Modernisierung des bestehenden Hallenbads.

Die drei Innsbrucker Hallenbäder verfügen derzeit über eine Gesamtwasserfläche von 1.418 Quadratmetern. Schon heute kann die hohe Nachfrage von Schulen, Schwimmschulen, Vereinen und Sportschwimmer:innen nicht vollständig gedeckt werden. Die Höttinger Au wird daher als zentraler Standort für Schul-, Vereins- und Schwimmsport gezielt weiterentwickelt.

„Mit der Erweiterung des Hallenbads Höttinger Au schaffen wir mehr Wasserfläche für Innsbruck und investieren in Sport, Gesundheit und die Schwimmkompetenz unserer Kinder. Schwimmen ist eine grundlegende Fähigkeit und eine Frage der Sicherheit. Mit dem zusätzlichen 25-Meter-Becken und dem Lehrschwimmbecken setzen wir einen wichtigen Schritt für die kommenden Jahrzehnte“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.

Bestehenden Standort nachhaltig stärken
Das Projekt setzt auf die Weiterentwicklung des bestehenden Standorts. Vorhandene Infrastruktur bleibt erhalten, wird modernisiert und um eine neue Schwimmhalle im Westen des Bestands ergänzt. Sanierung und Erweiterung sollen schrittweise erfolgen, um den Badebetrieb möglichst aufrechtzuerhalten.

Geplant sind zudem eine energieeffiziente Wärmeversorgung, Wärmerückgewinnung, Verbesserungen der Gebäudetechnik sowie eine barrierefreie Gestaltung. „Wir nutzen vorhandene Infrastruktur, schaffen dringend benötigte zusätzliche Kapazitäten und verbinden dies mit einer umfassenden Modernisierung. Die neue Schwimmhalle, die Aufwertung des Areals und das studentische Wohnen werden den Standort Höttinger Au nachhaltig stärken“, erklärt IKB-Vorstandsvorsitzender Thomas Pühringer.

Siegerprojekt überzeugt als Gesamtlösung
Die Jury würdigte insbesondere die klare städtebauliche Setzung, die hohe Aufenthaltsqualität des neuen Vorplatzes sowie die funktionale Organisation des Hallenbads. Positiv bewertet wurden zudem die Einbindung des Bestands, die konstruktive Klarheit und die gute Trennbarkeit der unterschiedlichen Nutzungen. „Das große Teilnehmerfeld zeigt das hohe Interesse an der international ausgeschriebenen Aufgabe. Das Siegerprojekt hat städtebaulich, architektonisch und funktional überzeugt. Besonders hervorzuheben ist die einstimmige Entscheidung der Jury“, erklärt Juryvorsitzende Eva Hierzer.

Inbetriebnahme für 2030 geplant
Mit dem Abschluss des Architekturwettbewerbs liegt die Grundlage für die weitere Projektentwicklung vor. Im nächsten Schritt wird mit dem erstgereihten Planungsteam das Verhandlungsverfahren über die weiteren Planungsleistungen aufgenommen. Danach folgen die Konkretisierung der Planungen sowie die erforderlichen Beschlüsse und Umsetzungsschritte. Die neue Schwimmhalle soll bis 2029 fertiggestellt und 2030 in Betrieb genommen werden.



Factbox – Der Architekturwettbewerb

Verfahren: EU-weit offener, einstufiger und anonymer Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe: Erweiterung des Hallenbads Höttinger Au und Errichtung von studentischem Wohnen

Einreichungen: 55 Wettbewerbsbeiträge aus dem In- und Ausland

Jury: Fach- und Sachpreisrichter:innen, darunter unabhängige Architekt:innen sowie Vertreter:innen der Ausloberinnen und der Stadt Innsbruck

Jurytage: 8. Juli, 9. Juli und 31. August 2026

Beurteilungskriterien: Städtebau und Architektur, Funktionalität und Betriebsabläufe, Wirtschaftlichkeit sowie Energie und Nachhaltigkeit

1. Preis: Innauer-Matt Architekten ZT GmbH – Entscheidung einstimmig
2. Preis: Caramel architektInnen zt-­gmbh
3. Preis: White Arkitekter AB, Deutschland

Anerkennungen:
Marte.Marte Architekten ZT Gmbh
KUBUS360 GmbH
Vonier Architekten ZT GmbH

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Bilder (4)

Grundriss Erdgeschoss Hallenbad Höttinger Au
1 713 x 642
Ansicht Süd Hallenbad Höttinger Au
1 745 x 406
Draufsicht Hallenbad Höttinger Au
1 042 x 614
Längsschnitt Hallenbad Höttinger Au
1 737 x 411

Kontakt

XX_ Gabi Egger (Marketing und PR)
Dr. Gabriele Egger
Leitung Marketing und PR
T: 0512 502-5557
M: gabriele.egger@ikb.at