23.01.2026 | 1 Bild

Ab 1. Februar verpflichtend: Digitales Zutrittssystem reduziert Einfahrten um 20 Prozent und entlastet Recyclinghof deutlich

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Das im Juli des Vorjahres eingeführte digitale Zutrittssystem am Recyclinghof Roßau wird mit 1. Februar 2026 verpflichtend. Das neue System bringt mehr Effizienz und Fairness – und hat bereits jetzt zu einer spürbaren Entlastung geführt.

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Das im Juli des Vorjahres eingeführte digitale Zutrittssystem am Recyclinghof Roßau wird mit 1. Februar 2026 verpflichtend. Das neue System bringt mehr Effizienz und Fairness – und hat bereits jetzt zu einer spürbaren Entlastung geführt.

Der Recyclinghof Roßau war in den vergangenen Jahren stark ausgelastet. An einzelnen Tagen wurden bis zu 1.400 Einfahrten verzeichnet – darunter viele von nicht ortsansässigen Personen. Dies hat immer wieder zu langen Wartezeiten und einem hohen Verkehrsaufkommen geführt. Um den Betrieb nachhaltig zu stabilisieren, hat die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) im Juli 2025 ein digitales Zutrittssystem eingeführt. Dieses wird mit 1. Februar 2026 verpflichtend. Der Zugang erfolgt über die IKB-Abfall-App oder eine kostenlose Berechtigungskarte, die am Recyclinghof ausgegeben wird. Zutrittsberechtigt sind Bürger:innen und Betriebe aus Innsbruck, Ampass und Natters. Ohne Registrierung bleibt die Zufahrt (für Personen aus Innsbruck, Ampass und Natters) weiterhin möglich, wenn ein aktueller Meldezettel (max. drei Monate) und ein Lichtbildausweis vorgewiesen werden.

Personen, die nicht aus Innsbruck, Ampass oder Natters stammen oder ihren Wohnort nicht preisgeben wollen, können ebenfalls weiterhin in den Recyclinghof einfahren. In diesem Fall wird ab Februar 2026 ein Entgelt von 10 Euro pro Einfahrt verrechnet. Sperrmüll und Abfälle wie z. B. Autoreifen, Baurestmassen etc. sind kostenpflichtig (nähere Informationen: https://www.ikb.at/abfall/recyclinghof-innsbruck).

„Mit der verpflichtenden Freischaltung wird der Zufluss zum Recyclinghof noch besser gesteuert. Das sorgt für kürzere Wartezeiten, effizientere Abläufe und eine faire Nutzung durch berechtigte Bürger:innen und Betriebe. Das digitale Zutrittssystem ist damit ein zentraler Schritt, um den Recyclinghof Roßau langfristig serviceorientiert und leistungsfähig zu betreiben“, erläutert IKB-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Pühringer den Status quo der Umstellung.

Hohe Akzeptanz bei Bürger:innen und deutliche Entlastung
Nach anfänglicher Kritik wurde das System inzwischen sehr gut angenommen: Rund 24.000 Personen sind bereits in der App registriert. „Das System schafft mehr Transparenz und Komfort. Die hohe Registrierungsquote zeigt, dass sich die Lösung mittlerweile gut etabliert hat“, so IKB‑Vorstandsmitglied Dr. Alois Muglach. Die Auswertung der Zutrittszahlen bestätigt die Entlastung des Recyclinghofs: Im ersten Halbjahr 2025 wurden rund 120.000 Einfahrten gezählt, im zweiten Halbjahr – nach Einführung des Zutrittssystems – waren es 97.000 Einfahrten. Das entspricht einer Reduktion von rund 20 Prozent.


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DI Reinhard Oberguggenberger
Geschäftsbereichsleiter Abfallwirtschaft
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M: reinhard.oberguggenberger@ikb.at

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Dr. Gabriele Egger
Leitung Marketing und PR
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